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Über Kreatin

Kreatin im menschlichen Körper

Kreatin ist eine natürliche Substanz im menschlichen Körper und in jeder Zelle vorhanden.
Da Kreatin eine zentrale Rolle bei der Speicherung und dem Transport von Energie in JEDER Zelle (Muskeln, Gehirn, Herz und Immunzellen) spielt, ist Kreatin für den Menschen lebenswichtig.
Die Hälfte des benötigten Kreatins wird vom Körper selbst produziert, der Rest muss über die Nahrung (tierische Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel) aufgenommen werden.

Fakten

Positive Effekte auf die Muskelkraft

Kreatin ist im Muskelstoffwechsel gut erforscht: eine Ergänzung der Nahrung mit Kreatin zeigt positive Effekte auf die Muskelkraft und somit bei verschiedenen Sportarten. Zudem unterstütz Kreatin so die körperliche Fitness im Alter. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt die Wirkung einer Kreatingabe mit spezifischen Health Claims.

Studien belegen, dass ein ausreichend hoher Kreatinspeicher

  • die Leistungsfähigkeit und die Ausdauer der Muskeln und des Gehirns steigert,
  • sich positiv auf den Knochenstoffwechsel auswirkt,
  • die Muskulatur stärkt,
  • die Fitness verbessert (gesundes Altern).

Kreatin ist wichtig für den Energiestoffwechsel jeder einzelnen Zelle.

Casey et al., Am J Clin Nutr. 2000, 72(2): 607S ‐ 617S
Balestrino et al., Med Res Rev. 2019, 39(6): 2427 – 2459
(EC) No 2017/672 of 07/04/2017

Positive Auswirkungen

Potentielle Anwendungen im Gesundheitsbereich

In den letzten Jahrzehnten wurde das Potenzial einer Kreatin-Supplementierung in verschiedenen gesundheitlichen Bereichen untersucht - mit positiven Auswirkungen auf:

  •  Rehabilitation und Genesung von Krankheiten,
  •  Kognitive Funktion,
  •  Glukosestoffwechsel (Diabetes),
  •  Sarkopenie,
  •  Osteoporose,
  •  Kardiovaskuläre Gesundheit,
  •  Unterstützung des Immunsystems.

Kreatin für Vitalität und Wohlbefinden durch Unterstützung des Energiestoffwechsels.

Kreider et al., Nutrients 2021, 13, 447 

Studien

Auf einen Blick

Studien zur positiven Wirkung von Kreatin in der Rehabilitation und bei der Genesung von Krankheiten

Metabolischer Stress, also eine Belastung des Stoffwechsels, durch Verletzungen oder Krankheiten sind nicht nur in der Akutphase, sondern auch während und zur Genesung mit einem hohen Energiebedarf und Substratmobilisierung verbunden.

Um einem massivem Verlust an Muskelmasse/fettfreier Masse (lean body mass) entgegenzuwirken und zur schnelleren Regenerierung, sollte der Körper durch eine zusätzliche Supplementierung von Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralien und auch Kreatin sowie durch eine erhöhte Proteinzufuhr unterstützt werden.

Darüber hinaus zeigen verschiedene Studien Vorteile für Patienten während der Rehabilitation durch einen verbesserten Wiederaufbau von Muskelmasse und -kraft in Kombination mit (leichtem) Krafttraining. Vor Operationen und bei längeren Krankenhausaufenthalten kann eine Kreatin-Supplementierung die Rehabilitationszeit verkürzen.

Während der Genesung unterstützt die Zufuhr von hochwertigem Kreatin den Energiestoffwechsel. Damit wird dem Verlust von Muskelmasse gegengesteuert.

Wischmeyer, Critical Care 2017, 21(Suppl 3):316
Kreider et al., J IntSports Nutr2017; 14: 18
Wallimann, Schweiz Ztschr Ernährungsmed 05/2008: 29-40
Fuld et al., Thorax 2005, 60, 531–537

Studien mit positiven Effekten von Kreatin auf die kognitive Leistungsfähigkeit

Kreatin spielt nicht nur im Energiestoffwechsel der Muskelzellen eine wichtige Rolle. Kreatin beeinflusst auch die Gehirnzellen und die Funktion des zentralen Nervensystems. Dies wird auch bei Menschen deutlich, die am sogenannten Kreatinmangelsyndrom leiden und dadurch schwere neurologische Störungen aufweisen.

Daher wird angenommen, dass eine Kreatin-Supplementierung auch für die kognitive Funktion gesunder Menschen von Vorteil ist.

Beispielsweise konnte eine Studie von Rae et al. aus dem Jahre 2003 zeigen, dass eine orale Kreatin-Gabe von 5 g pro Tag für sechs Wochen bei 45 vegetarischen, jungen Erwachsenen in einem doppelblinden, placebo-kontrollierten Cross-over-Design sowohl einen signifikant positiven Effekt auf das Arbeitsgedächtnis als auch auf die Informationsverarbeitung hat.

Rae et al., Proc Biol Sci. 2003 Oct 22; 270(1529):2147-50
McMorris et al., Neuropsychol Dev Cogn B Aging Neuropsychol Cogn. 2007 Sep;14(5):517-28
Rawson et al., Amino Acids. 2011 May;40(5):1349-62
Gualano et al., Amino Acids. 2016 Aug;48(8):1793-805
Avgerinos et al., Exp. Gerontol. 2018, 108, 166–173

Studien mit positiver Wirkung einer Kreatin-Supplementierung auf den Glukosestoffwechsel

Da die Aufnahme von Kreatin in die Zellen durch Glukose und Insulin beeinflusst wird, ist anzunehmen, dass eine Kreatin-Supplementierung die Glukoseaufnahme und die Insulinempfindlichkeit beeinflusst.

Einige Studien zeigen, dass eine Kreatin-Supplementierung in Kombination mit körperlichem Training positive Auswirkungen auf den Glukosestoffwechsel hat.

Pinto et al., Amino Acids 2016, 48, 2103–2129

Studien mit positivem Effekt auf die Verbesserung der Muskelkraft (Sarkopenie) in der alternden Bevölkerung

Die Lebenserwartung steigt, im Vergleich dazu jedoch nicht die gesunden Lebensjahre. Die Gesundheit älterer Menschen kann durch körperliche Betätigung verbessert werden.

Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von Kreatin in Verbindung mit moderatem Krafttraining für den Muskelerhalt im Alter von Vorteil ist. Dies wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) mit einem sogenannten Health Claim bestätigt. Dieser besagt, dass „die tägliche Einnahme von 3 g Kreatin die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung erhöht".

Vor allem gibt es Hinweise darauf, dass eine Kreatin-Supplementierung in Kombination mit Krafttraining eine wirksame Vorbeugung gegen Sarkopenie darstellen kann.

Die Einnahme von Kreatin in Kombination mit Krafttraining verbessert die Muskelkraft von Erwachsenen über 55 Jahren und könnte eine wirksame Methode zur Prävention von Sarkopenie sein.

EFSA Journal 2016; 14: 4400
Dolan et al., Biomolecules 2019, 9, 642
Riesberg et al., Int. Immunopharmacol. 2016, 37, 31–42
Candow et al., Front. Nutr. 2019, 6, 124,
Chilibec et al., Open Access J. Sports Med. 2017, 8, 213–226

Studien mit Hinweis auf eine positive Wirkung bei Osteoporose durch Kreatin-Supplementierung

Kreatin könnte besonders für ältere Menschen mit einer Veranlagung zu Osteoporose von Vorteil sein. In einer Humanstudie verringerte eine Kreatin-Supplementierung in Kombination mit Krafttraining den Knochenschwund bei älteren Männern.

Außerdem ergab eine Studie aus dem Jahr 2015, dass eine Kreatin-Gabe in Kombination mit Krafttraining die Kraft und Knochendichte bei postmenopausalen Frauen erhöht.

Candow et al., Med. Sci. Sports Exerc. 2008, 40, 1645–1652
Louis et al., Muscle Nerve 2004, 34: 604-610
Chilibeck et al., J Nutr Health Aging 2005, 352-353
Chilibeck et al., Med. Sci. Sports Exerc. 2015, 47, 1587–1595
Stares et al., J. Geriatr. Phys. Ther. 2020, 43, 99–112
Candow et al. J. Clin. Med. 2019, 8, 488

Studien mit Hinweisen eines positiven Effektes einer oralen Kreatin-Gabe auf die kardiovaskuläre Gesundheit

Kreatin spielt eine zentrale Rolle bei der Speicherung und dem Transport von Energie. Insbesondere Gewebe mit hohem Energiebedarf benötigen Kreatin. Kreatin ist somit wichtig für den Herzstoffwechsel.

Einige Studien weisen darauf hin, dass eine Kreatin-Supplementierung dazu beiträgt, den Homocysteinspiegel im Körper zu senken und dadurch das Risiko von Herzerkrankungen zu verringern. Ein hoher Homocysteinspiegel kann ein Risikofaktor für koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt und Schlaganfall sein.

Es werden weitere Untersuchungen benötigt, dennoch deuten die derzeitigen Erkenntnisse darauf hin, dass eine Kreatin-Supplementierung den Stoffwechsel und Herzgesundheit und Herzstoffwechsel unterstützt.

Daneben haben mehrere Studien gezeigt, dass sich eine orale Kreatin-Gabe bei Patienten mit Herzinsuffizienz von Vorteil ist und sich positiv auf die Gefäß-Reaktivität auswirkt.

Zervou et al., Mini Rev. Med. Chem. 2016,16, 19–28
Balestrino et al., Biomolecules 2019, 9, 496
Van Bavel et al., Fundam. Clin. Pharmacol. 2019, 33, 428–440
Clarke et al., Nutrients 2020, 12, 2834
Gordon et al., Cardiovasc. Res. 1995, 30, 413–418
Andrews et al., Eur. Heart J. 1998, 19, 617–622
Kuethe et al., Pharmazie 2006, 61, 218–222

Studien belegen den Vorteil einer Kreatin-Supplementierung

In einigen Forschungsarbeiten wurde herausgefunden, dass eine Kreatin-Supplementierung antioxidative Eigenschaften zeigte. Zudem deuten einige In-vitro- und Tierstudien darauf hin, dass Kreatin positive Effekte auf das Immunsystem hat.

Hierzu sind weitere Untersuchungen erforderlich. Allerdings gibt es bereits heute Hinweise auf entzündungshemmende und immunmodulierende Wirkungen einer zusätzlichen Kreatin-Gabe.

Riesberg et al., Int. Immunopharmacol. 2016, 37, 31–42
Lawler et al., Biochem. Biophys. Res. Commun. 2002, 290, 47–52
Rahimi et al., J. Res. Med. Sci. 2015, 20, 733–738
Deminice et al., Redox Rep. 2016 Jan;21(1):31-36.

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