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Synthetisch hergestelltes Kreatin kann Kreatin-Defizienz-Syndrom lindern

Im Rahmen des ersten Symposiums zum Kreatin-Defizienz-Syndrom (Cerebral Creatine Deficiency Syndrom, CCDS) in Austin, Texas, USA, das von AlzChem gesponsert wurde, berichteten mehrere Patienten von positiven Behandlungserfolgen mit Kreatin. Kreatin ist eine körpereigene Substanz, die in Leber und Niere gebildet wird und essentiell für die Energieversorgung von Gehirn, Muskulatur und Immunsysthem ist. Bei Menschen mit Kreatin-Defizienz-Syndrom (Cerebral Creatine Deficiency Syndrom, CCDS) funktioniert, vereinfacht gesagt, der Kreatinstoffwechsel im Körper nicht, so dass das Gehirn nicht mit Kreatin versorgt wird. „Diese Störung ist angeboren und hat verschiedene Ausprägungen. Der Körper ist entweder nicht in der Lage, Kreatin zu bilden oder es in die Zellen zu transportieren. Die Folgen sind häufig gravierend: Kinder mit CCDS leiden unter geistigen und körperlichen Entwicklungsstörungen, sie können meist weder laufen noch sprechen und leiden oft an Epilepsie, Autismus oder geistigen Behinderungen“, erklärt Dr. Ulrike Braun, Produktmanagerin bei AlzChem und Teilnehmerin am Symposium.

Ziel der von der Association for Creatine Deficiencies (ACD) organisierten Veranstaltung war es, erstmals weltweit Betroffene zusammenzuführen und den Austausch untereinander sowie mit Experten aus Wissenschaft und Industrie zu fördern. Darüber hinaus sollte den Patienten die Arbeit der Vereinigung vermittelt werden: ein Bewusstsein für diese Erkrankung zu schaffen, die Wichtigkeit der Beschreibung des Krankheitsverlaufs für Mediziner und Wissenschaft herauszustellen sowie die Bemühungen hinsichtlich Früherkennung und Behandlung zu verdeutlichen. Kreatin-Mangel-Erkrankungen werden häufig erst spät erkannt, da sie als „Seltene Erkrankung“ zu wenig bekannt, eindeutige Diagnosemethoden nicht standardisiert und diese zudem teuer und nicht von Versicherungen abgedeckt sind. Eine frühe Erkennung, idealerweise bereits bei Neugeborenen, und eine geeignete Therapie können die Symptome lindern und die Lebensqualität der Kinder erheblich verbessern. Deshalb setzt sich die ACD für die Aufnahme von CCDS ins allgemeine Neugeborenen-Screening ein.

„Weltweit gehen wir von ca. 500 diagnostizierte Fälle von CCDS aus. Die tatsächliche Anzahl der Betroffenen dürfte jedoch vermutlich deutlich höher sein, da man die Störung meist erst dann findet, wenn man konkret danach sucht“, berichtet Kim Tuminello, Co-Founder und Director of Advocacy. In manchen dieser Fälle kann Kreatin als Nahrungsergänzung das Defizit – abhängig vom Alter des Betroffenen – teilweise oder sogar vollständig ausgleichen, so dass sich die Patienten völlig normal entwickeln. „Kreatin ist ein essentieller Energielieferant für jede Zelle im Körper. Die Schwere der Kreatin-Mangel-Erkrankungen verdeutlicht die zentrale Bedeutung von Kreatin für den Organismus sowie für die körperliche und geistige Entwicklung. Ich bin sehr stolz darauf, dass unser Produkt hier helfen kann“, so Dr. Ulrike Braun.

Kreatin von AlzChem
AlzChem bietet unter dem Markennamen Creapure® ein Nahrungsergänzungsmittel an, das aus dem körpereigenen Stoff Kreatin besteht und vor allem beim Muskelaufbau sowie bei der Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit unterstützt. Das reine Kreatin-Monohydrat wird von AlzChem in Deutschland nach strengen Richtlinien in Lebensmittel- und in Pharmaqualität produziert und in jeder Charge genauestens auf Reinheit geprüft. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sowohl die positive Wirkung von Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel für Sportler bestätigt, als auch für Menschen über 55 Jahren, die regelmäßig Krafttraining ausüben.

Über die AlzChem-Gruppe
Die AlzChem Group AG ist ein vertikal integrierter Hersteller von diversen Chemieprodukten, die auf der NCN-Kette basieren. Dabei handelt es sich um Produkte mit typischer Stickstoff-Kohlenstoff-Stickstoff-Bindung, die in einer Vielzahl von Branchen Anwendung finden. Das Unternehmen hat eine führende Marktposition in ausgewählten Nischenmärkten. Der strategische Wachstumsfokus und der Schwerpunkt der umfangreichen Forschung und Entwicklung liegen auf dem Geschäftssegment Specialty Chemicals. Das Unternehmen hat rund 1.500 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland und drei weiteren im Ausland.

v. l.: Dr. Ulrike Braun, Produktmanager bei AlzChem mit Kim Tuminello, Co-Founder und Director of Advocacy v. l.: Dr. Ulrike Braun, Produktmanager bei AlzChem mit Kim Tuminello, Co-Founder und Director of Advocacy
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Sabine Sieber

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