Alzchem Group AG im 1. Quartal 2026 mit deutlicher Ertragssteigerung
- Umsatzsteigerung um 3 % gegenüber Vorjahr
- EBITDA legt überproportional um 18 % zu
- Prognose 2026 für weiteres Umsatz- und EBITDA-Wachstum bestätigt
Trostberg, 30. April 2026 – Die Alzchem Group AG, ein international tätiges Spezialchemie-Unternehmen, ist mit einem erfolgreichen 1. Quartal in das Geschäftsjahr 2026 gestartet und konnte sowohl Umsatz als auch Ergebnis weiter steigern. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds erhöhte sich der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des Jahres auf 148,7 Mio. Euro und lag damit 3 % über dem bereits starken Vorjahresniveau. Noch deutlich positiver entwickelte sich die operative Ertragskraft: Das EBITDA stieg überproportional um 18 % auf 32,3 Mio. Euro, wodurch sich die EBITDA-Marge spürbar von 18,9 % auf 21,7 % erhöhte.
Die verbesserte Ertragslage des Konzerns ist maßgeblich auf die Verschiebung des Produktmixes hin zu den Ingredients des Segments Specialty Chemicals zurückzuführen, das damit seine Position als zentraler Ertragstreiber weiter festigte. Diese Entwicklung führte bei stabiler Kostenbasis zu einer überproportionalen Ergebnissteigerung. Der Umsatz kletterte von Januar bis März signifikant um 11 % auf 105,3 Mio. Euro (Vorjahr: 94,5 Mio. Euro). Getragen wurde dieser Zuwachs durch eine anhaltend hohe Nachfrage in den Bereichen Human Nutrition (Creapure®, Creavitalis®) und Verteidigung (Nitroguanidin). Das Segment-EBITDA legte um 21 % auf 31,5 Mio. Euro zu.
Demgegenüber verlief die Entwicklung im Segment Basics & Intermediates erwartungsgemäß rückläufig. Der Umsatz sank in diesem Bereich um 14 % auf 36,7 Mio. Euro (Vorjahr: 42,6 Mio. Euro). Diese Entwicklung war primär durch das schwache Marktumfeld in der Stahlindustrie sowie einen hohen Preisdruck in den Sektoren Landwirtschaft und Pharma geprägt. Dennoch konnte das Segment seine Profitabilität leicht verbessern.
Parallel dazu treibt Alzchem wichtige Investitionsprojekte voran. Dazu zählen insbesondere der Ausbau der Produktionskapazitäten für Nitroguanidin und Guanidinnitrat sowie das umfangreiche Investitionsprogramm zur Erweiterung des Kreatin-Geschäfts. Auch die Carbidofen-Sanierung verläuft planmäßig, so dass die Wiederinbetriebnahme wie geplant im Juli 2026 erwartet wird.
Andreas Niedermaier, CEO der Alzchem Group AG, erklärt: „Der erfolgreiche Auftakt in das Jahr 2026 beweist die Stärke und Resilienz unseres Geschäftsmodells. Unsere Segmente haben sich genau wie prognostiziert entwickelt: Während die Spezialchemie weiterhin als kraftvoller Wachstumsmotor fungiert, beweist das Basisgeschäft auch unter schwierigen Bedingungen seine Stabilität. Wir haben damit ein solides Fundament für das Gesamtjahr gelegt und blicken zuversichtlich auf die weitere Beschleunigung unseres Wachstums ab der zweiten Jahreshälfte.“
Die Quartalsmitteilung zum 1. Quartal 2026 steht auf der Webseite www.alzchem.com in der Rubrik Investoren/Veröffentlichungen zum Download zur Verfügung.