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30.01.2026, Alzchem, Pressemitteilung

Politischer Austausch bei Alzchem: Europaabgeordnete Prof. Dr. Angelika Niebler zu Gast – Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit und Innovation

Trostberg, 23. Januar 2026 – Die Alzchem Group empfing am Freitagabend MdEP Prof. Dr. Angelika Niebler und rund 40 Gäste zu einem politischen Austausch. Unter den Teilnehmenden waren unter anderem Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid, sein Stellvertreter Dominic Geiger sowie Mitglieder des CSU-Ortsverbands.  

Im Mittelpunkt standen industriepolitische Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa, nachhaltige Entwicklung sowie aktuelle Herausforderungen für die chemische Industrie.  

Die Gäste tauchten direkt ins Geschehen ein und erkundeten das neue Ausbildungstechnikum – ein Ort, an dem Innovation und Zukunft zum Greifen nah sind. Das neue Gebäude bietet auf modernstem technischen Niveau Raum für praxisnahe Ausbildung in verschiedenen Berufsfeldern und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Alzchem Group nachhaltig: Moderne Labore, praxisnahe Lehrwerkstätten und ein inspirierendes Umfeld für Nachwuchskräfte.   

Danach hieß Dr. Jürgen Sans, Produktionsvorstand der Alzchem Group, die Besucher herzlich willkommen und entführte sie mit einem Vortrag in die Welt der aktuellen Entwicklungen des Unternehmens. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Angelika Niebler und Dr. Jürgen Sans bot reichlich Stoff für angeregte Gespräche über die Herausforderungen und Chancen der chemischen Industrie. Zum Abschluss klang der Abend bei einem entspannten Get-together mit Getränken und Häppchen aus. 

„Ein konstruktiver Dialog zwischen Industrie und Politik ist entscheidend, um verlässliche Rahmenbedingungen für hochwertige Arbeitsplätze, die Innovationskraft des Mittelstands und die Rolle der chemischen Industrie als Lösungsanbieter für Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit zu schaffen“, betonte Dr. Jürgen Sans. „Der persönliche Dialog eröffnet uns die Chance, voneinander zu profitieren und gemeinsam neue Ideen auf den Weg zu bringen. Bürokratieabbau, Energie und Transformation sind zentrale Themen für Europas Wettbewerbsfähigkeit. Was wir brauchen, ist ein klarer Kurs, der unsere Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext erhält.“

Prof. Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europäischen Parlaments machte deutlich: „Die europäische Chemieindustrie ist stark unter Druck und es droht eine strukturelle Erosion unseres industriellen Fundaments. Jetzt braucht es schnelle Entlastungen durch einen europäischen Industriestrompreis, stringente Streichung von überbordender Bürokratie, einen risikobasierten Regulierungsansatz und breit gestreute internationale Absatzmärkte. Dafür werde ich mich im Europäischen Parlament weiterhin stark machen. Die Chemie ist die Industrie der Industrie. Regionale Strukturen, wie Alzchem in Trostberg, müssen erhalten bleiben, wenn Europa weiterhin wettbewerbsfähig bleiben möchte.“   

Dominic Geiger, 3. Bürgermeister von Trostberg betonte:
„Es ist wirklich großartig, was Alzchem hier in Trostberg mit dem neuen Ausbildungstechnikum auf die Beine gestellt hat. So etwas Zukunftsfähiges und Modernes am eigenen Standort zu haben, macht uns richtig stolz. Gute Ausbildung ist das Fundament für unsere Zukunft – und hier passiert das Ganze auf einem Niveau, das sich sehen lassen kann. Mir ist wichtig, dass unsere Unternehmen wissen: Wir stehen als Stadt verlässlich an ihrer Seite, denn starke Unternehmen sichern Ausbildung, Innovation und Arbeitsplätze vor Ort.“ 

Die chemische Industrie zählt zu den tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft: Sie ist stark im Export und bietet attraktive Arbeitsplätze – insbesondere im Mittelstand. Alzchem‑Produkte tragen in vielfältigen Anwendungsfeldern zur Lebensqualität bei: in der Landwirtschaft (u. a. für ganzjährige Verfügbarkeit von Obst und Gemüse), in der Lebensmittelindustrie (zur Qualitätsverbesserung) und in der Medizin (als Baustein für neue Therapien und Medikamente). Das neue Ausbildungstechnikum am Standort Trostberg steht exemplarisch für die langfristige Qualifizierung von Fachkräften und die Innovationskultur des Unternehmens.  

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