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Kalkstickstoff - ein landwirtschaftliches Betriebsmittel mit Tradition und Zukunft

Die Geburtsstunde des Kalkstickstoffs liegt im Jahr 1895, als Adolph Frank und Nikodem Caro entdeckten, dass gasförmiger Stickstoff von Erdalkali-Carbiden aufgenommen wird.

Der durch Luftzerlegung gewonnene Stickstoff wird bei Temperaturen um 1.100 °C an Calciumcarbid gebunden. Dabei entsteht Calciumcyanamid, besser bekannt als Kalkstickstoff. Kalkstickstoff war der erste Mineraldünger, der es ermöglichte, Luftstickstoff zur Pflanzenernährung zu nutzen.

Aufgrund seiner verzögerten Umwandlung im Boden ist sein Stickstoff nicht nur weitgehend vor Nitratauswaschung, sondern auch vor Emission als Stickoxid geschützt, was aus Gesichtspunkten des Umweltschutzes besonders vorteilhaft ist. Kalkstickstoff ist seit mehr als 100 Jahren ein zuverlässiger Partner für Landwirtschaft und Gartenbau, auf den man sich auch in Zukunft verlassen kann.