Produkte

Über AlzChem

PERLKA® für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen
PERLKA® für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen
PERLKA® unser schwarzes Gold

Kalkstickstoff PERLKA®

für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen

Kalkstickstoff stellt eine Besonderheit unter den Düngemitteln dar. Er liefert dem Boden nicht nur Stickstoff und Kalk, sondern entfaltet darüber hinaus eine Reihe von einzigartigen Sonderwirkungen. Um bei den enger gewordenen Fruchtfolgen Ertrags- und Qualitätsverlusten vorzubeugen, bzw. diese wieder in den Griff zu bekommen, setzen viele Landwirte auf Kalkstickstoff bzw. PERLKA®. Denn Bodenhygiene ist wichtiger denn je, um eine nachhaltige Produktion sicherstellen zu können.

„Gesunde Pflanzen durch gesunden Boden“ – diese Regel trifft auch nach über 100 Jahren Kalkstickstoff immer noch den Nagel auf den Kopf!

Auf den nachfolgenden Internetseiten finden Sie detaillierte Informationen zur Wirkungsweise sowie zur richtigen Anwendung von Kalkstickstoff.

 

Mit seiner Entdeckung vor mehr als 100 Jahren ist Kalkstickstoff der erste Mineraldünger, der es ermöglichte, den Luftstickstoff für die Pflanzenernährung zu nutzen. Und auch heute spielt der Mehrwirkungsdünger noch eine wichtige Rolle im Pflanzenbau. Denn Kalkstickstoff ist der einzige Dünger, welcher  das Nährelement Stickstoff in der sogenannten NCN-Bindungsform enthält. Dies trägt zum einen dazu bei, dass die Pflanzen über einen längeren Zeitraum bedarfsgerecht mit Stickstoff versorgt werden. Zum anderen erhöht die Kalkstickstoffdüngung die biologische Aktivität des Bodens. Bodenbürtige Krankheitserreger werden urch die stärkere natürliche Konkurrenz zurückgedrängt.

Als zweites Nährelement enthält Kalkstickstoff Calcium. Dieses ist zum großen Teil wasserlöslich und damit sofort pflanzenverfügbar. Während die anderen Stickstoffdünger mehr oder weniger stark bodenversauernd wirken, verbessert Kalkstickstoff  die Kalkbilanz des Bodens.,. Somit werden auf Kalkstickstoff gedüngten Flächen die Pflanzen auf ideale Weise mit Stickstoff versorgt, dem Boden wird wertvoller Kalk zur Strukturverbesserung zugeführt und gleichzeitig wird die Bodenhygiene verbessert.

Nach dem Ausstreuen setzt sich Kalkstickstoff unter dem Einfluss von Bodenfeuchtigkeit über mehrere Zwischenstufen in düngenden Kalk und pflanzenverfügbaren Ammonium-Stickstoff um. In der ersten Teilreaktion wird Kalkstickstoff zu Kalk und Cyanamid umgewandelt. Das Zwischenprodukt Cyanamid wird weiter über Harnstoff vollständig in pflanzenverfügbares Ammonium umgewandelt. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung entsteht bei der Umsetzung von Kalkstickstoff kein giftiges Cyanid-Gas, das aus dem Boden entweichen könnte, sondern Cyanamid, welches in der wässrigen Bodenlösung verbleibt und für die besondere Wirkungsweise des Kalkstickstoffs verantwortlich ist.

Der Abbau von Kalkstickstoff im Boden

Ein Teil des Cyanamids reagiert weiter zu Dicyandiamid (DCD). Dieses DCD hat nitrifikationshemmende Eigenschaften, d.h. es verzögert die durch bestimmte Bodenbakterien (Nitrosomonas und Nitrobacter) hervorgerufene Umsetzung des Ammoniumstickstoffs zu Nitrat.

 

Schema der Nitrifikation

Dicyandiamid hemmt ausschließlich die Aktivität der Nitrosomonas-Bakterien, und nicht die der Nitrobacter. So kann sich kein pflanzenschädigendes Nitrit im Boden anreichern. Generell lässt sich die Umsetzung von Kalkstickstoff im Boden in zwei Phasen untergliedern:
 

Reaktionsphase und Düngephase

Während der Reaktionsphase entfaltet Kalkstickstoff seine zahlreichen Zusatzwirkungen. Diese Phase hält, je nach Umsetzungsbedingungen, 8-14 Tage lang im Boden an. Die Umsetzungsgeschwindigkeit hängt von Bodenfeuchtigkeit, -temperatur, -aktivität, Humusgehalt und ausgebrachter Düngermenge ab.

Besonders hervorzuheben ist, dass nach der phytosanitären Sonderwirkung des Kalkstickstoffs keine schädlichen Rückstände im Boden bleiben. Das Cyanamid wird vollständig in Harnstoff umgeformt und dient damit der Stickstoffernährung der Pflanzen. Auch der Nitrifikationshemmstoff Dicyandiamid wird langsam zu Harnstoff abgebaut. Dies bedeutet, dass am Ende alles in Form von Stickstoff und Kalk als Nährstoff für die Pflanzen zur Verfügung steht und sich keine bodenfremden Abbauprodukte bilden.

Allgemeine Hinweise

Kalkstickstoff ist viel mehr als ein gewöhnlicher Stickstoffdünger. Seine spezielle Wirkungsweise erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Anwendung. Um seine Zusatzwirkungen voll nutzen zu können, ohne die Kulturpflanzen zu beeinträchtigen, sollten Sie folgende Hinweise beachten: 
 

Wartezeit:

Wird Kalkstickstoff vor der Saat bzw. vor dem Pflanzen der Kulturen ausgestreut, muss mit dem Säen oder Pflanzen so lange gewartet werden, bis der Düngerstickstoff im Boden in Form von Harnstoff bzw. Ammonium vorliegt. Eine Umsetzung findet nur unter feuchten Bedingungen statt. Flaches Einarbeiten in die Bodenkrume kann die Umsetzung beschleunigen.
Faustregel für die Wartezeit: 2 - 3 Tage pro 100 kg/ha
Das bedeutet z.B. bei 400 kg/ha PERLKA® ist eine Wartezeit von ca. 8 - 12 Tagen notwendig. Im Zweifelsfall einen Kressetest durchführen!

 

Kopfdüngung:

Bei bestimmten Kulturpflanzen ist auch eine Kopfdüngung möglich. Der Einsatzzeitpunkt hängt dabei vom Wachstums- und Entwicklungsstadium der Pflanzen ab und ist von Kultur zu Kultur unterschiedlich. Genauere Angaben finden Sie in den kulturspezifischen Anwendungsempfehlungen.

 

Generell:

Während einer Stresssituation für die Pflanzen (Trockenheit, Hitze, Frost etc.)  keinen Kalkstickstoff auf den Bestand ausbringen!. Für eine Kopfdüngung grundsätzlich PERLKA® verwenden. Bei der Anwendung sollten die Kulturpflanzen trocken, der Boden jedoch feucht sein, damit sich der Dünger umsetzen kann.

 

Ausbringung:

Gleichmäßiges Ausstreuen des Düngers ist die Voraussetzung für eine gute Pflanzenverträglichkeit und eine optimale Nutzung der positiven Nebenwirkungen. PERLKA® (=geperlter Kalkstickstoff) kann mit allen praxisüblichen Streugeräten ausgebracht werden. Je nach Düngerstreuer sind Arbeitsbreiten bis 32 Metern möglich. Die entsprechenden Einstellungen am Düngerstreuer erfragen sie bitte beim jeweiligen Hersteller. Verschiedene Firmen, wie z.B. Amazone, Rauch oder Bogballe bieten diese Information auch im Internet an. Gemahlener Kalkstickstoff kann mit allen Kastendüngerstreuern ausgebracht werden. Insbesondere bei Pendel- bzw. Schleuderstreuern ist aber die Anbringung eines Staubschutzes zu empfehlen.

 

Sicherheitsabstand:

Achten Sie darauf, dass benachbarte Kulturen, die sich in einem empfindlichen Entwicklungsstadium befinden, beim Ausstreuen von Kalkstickstoff nicht beeinträchtigt werden.

 

Wasserschutzgebiete:

Kalkstickstoff darf in Wasserschutzgebieten angewendet werden. Dabei sind natürlich die N-Menge dem Pflanzenbedarf anzupassen und bestehende Vorschriften zur N-Düngung zu beachten.

 

Vertragsanbau / Extensivierungsprogramme:

Auch bei einigen Anbauprogrammen, bei denen  teilweise oder ganz auf den chemischen Pflanzenschutz verzichtet werden muss, darf Kalkstickstoff eingesetzt werden, um neben der Düngewirkung seine phytosanitären Zusatzwirkungen zur Gesunderhaltung der Kulturen zu nutzen.

Die Aufwandmenge an Kalkstickstoff richtet sich, wie bei jedem N-Dünger, nach dem Stickstoffbedarf der Pflanzen und dem N-Vorrat im Boden.

 

Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise im Umgang mit Kalkstickstoff.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an einen unserer Berater.

Für nähere Informationen setzen Sie sich bitte mit einem unserer Ansprechpartner in Verbindung oder fordern Sie kostenloses Informationsmaterial an.

Kalkstickstoff ist in gut sortierten Baumärkten und Gartencentern erhältlich.

Sie können Kalkstickstoff aber auch online beziehen.

Unser Partner Dr. Maier-Consulting versendet Kalkstickstoff bequem zu Ihnen nach Hause.

Profitieren Sie vom Service unseres Partners und lassen Sie sich Kalkstickstoff preiswert und unkompliziert bis an Ihre Haustür liefern.

Wählen Sie ihren Ansprechpartner:

Alle Ansprechpartner

Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz

Kurt Biebinger

Kurt Biebinger

Anwendungsberater
Hauptstraße 195
67125 Dannstadt-Schauernheim

T +49 6231 5080
F +49 6231 916442
M +49 175 5710926
kurt.biebinger@alzchem.com

Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz

Georg Reichart

Georg Reichart

Beratungslandwirt
Reg.-Bezirk: Stuttgart und Tübingen
Hafengasse 14
73329 Kuchen

T +49 7331 83580
F +49 7331 981219
M +49 171 3090761
georg.reichart@alzchem.com

Bayern (ohne Unterfranken)

Andreas Franzl

Andreas Franzl

Anwendungsberater
Oberkorb 1
84405 Grüntegernbach

T +49 8086 946116
F +49 8086 946117
M +49 175 2237828
andreas.franzl@alzchem.com

Bayern (ohne Unterfranken)

Dominik Galster

Dominik Galster

Beratungslandwirt
Reg.-Bezirk: Oberpfalz, Oberfranken und Mittelfranken
Gosberger Straße 1
91361 Pinzberg

F +49 9191 6155999
M +49 160 4496933
dominik.galster@alzchem.com

Nordrhein-Westfalen, Weser-Ems, Bremen

Martin Reimann

Martin Reimann

Anwendungsberater
Von-Pfeuffer-Weg 8
33442 Herzebrock-Clarholz

T +49 5245 6929
F +49 5245 857257
M +49 160 90652974
martin.reimann@alzchem.com

Nordrhein-Westfalen, Weser-Ems, Bremen

Otto Lange

Otto Lange

Beratungslandwirt
Reg.-Bezirk: Weser-Ems
Dahlstraße 11
49492 Westerkappeln

T +49 5456 932572
F +49 5456 932462
M +49 171 3090762
otto.lange@alzchem.com

Niedersachsen, Schleswig-Holstein

Henry Becker

Henry Becker

Anwendungsberater
Kaiserstraße 15
31177 Harsum

T +49 5127 931602
F +49 5127 931609
M +49 162 9340310
heinrich.becker@alzchem.com

Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern

Heiko Ludwig

Heiko Ludwig

Anwendungsberatung
Am Born 4
04910 Elsterwerda

T +49 3533 162957
M +49 170 9139196
heiko.ludwig@alzchem.com

Hessen, Unterfranken, Thüringen, Sachsen

Ewald Ebert

Ewald Ebert

Anwendungsberater
Alschberger Weg 4
36160 Dipperz

T +49 6657 6429
F +49 6657 918514
M +49 175 2237805
ewald.ebert@alzchem.com

Hessen, Unterfranken, Thüringen, Sachsen

Helmut Diegel

Helmut Diegel

Beratungslandwirt
Reg.-Bezirk: Kassel
Sontraer Str. 34
36219 Cornberg

T +49 5650 92000
F +49 5650 92002
M +49 151 12235694
helmut.diegel@alzchem.com

Neuigkeiten

Die Firmen AlzChem und stadiko haben gemeinsam ein neues Gerät zur Ausbringung von Alzogur® entwickelt. Damit geht die Anwendung des Biozids jetzt etwa doppelt so schnell wie bisher. Denn das zeitaufwändige und umständliche Herstellen einer Gebrauchslösung entfällt ab sofort. Der neu entwickelte Alzogur®-Dispenser saugt das Biozid direkt aus dem Verkaufsgebinde an und dosiert es in gewünschter Konzentration in den Wasserstrom. Verdünnen und Ausbringen erfolgen somit in einem Arbeitsgang. Der…
weiterlesen
Kalkstickstoff, eine Düngungs-Alternative für Fairways? In den letzten Jahren hat das Interesse der Greenkeeper an kostengünstigen Alternativen im Bereich der Rasendüngung stark zugenommen. Aus dem Bereich der landwirtschaftlichen Dünger kommt insbesondere der feingeperlte Kalkstickstoff (PERLKA® microgran) auf Golfplätzen immer öfter zum Einsatz. Das hat seine guten Gründe. Interessant ist dieser Dünger für Rasenflächen wegen seiner langsam wirkenden Stickstoffform, seines hohen…
weiterlesen
Raps ist eine Intensivkultur, die vor allem rund um die Aussaat ein perfektes ackerbauliches Management erfordert. Denn zwei Drittel des späteren Rapsertrages werden bereits durch die Vorwinter-Entwicklung des Bestandes bestimmt. Gehen die Rapspflanzen zu schwach entwickelt in die Vegetationsruhe, lässt sich dieses Defizit im Frühjahr nicht mehr aufholen. Damit wird auf Ertrag verzichtet. Deshalb müssen alle ackerbaulichen Maßnahmen darauf abzielen, bis zum Winter einen gesunden, gleichmäßigen…
weiterlesen
In langjährigen Rapsfruchtfolgen werden die Rapserträge immer öfter durch typische „Fruchtfolgekrankheiten“ wie Kohlhernie, Verticillium und Sklerotinia begrenzt. Es hat sich gezeigt, dass auf solchen Feldern der Kalkstickstoff PERLKA® im Vergleich zu anderen N-Düngern deutliche Mehrerträge bewirken kann, selbst wenn nur ein Teil des benötigten Stickstoffs in Form von Kalkstickstoff gegeben wird. Typische Düngungstermine sind etwa 40 kg/ha N unmittelbar vor der Saat oder 50 kg/ha N als…
weiterlesen