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PERLKA® für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen
PERLKA® für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen
PERLKA® unser schwarzes Gold

Kalkstickstoff PERLKA®

für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen

Kalkstickstoff stellt eine Besonderheit unter den Düngemitteln dar. Er liefert dem Boden nicht nur Stickstoff und Kalk, sondern entfaltet darüber hinaus eine Reihe von einzigartigen Sonderwirkungen. Um bei den enger gewordenen Fruchtfolgen Ertrags- und Qualitätsverlusten vorzubeugen, bzw. diese wieder in den Griff zu bekommen, setzen viele Landwirte auf Kalkstickstoff bzw. PERLKA®. Denn Bodenhygiene ist wichtiger denn je, um eine nachhaltige Produktion sicherstellen zu können.

„Gesunde Pflanzen durch gesunden Boden“ – diese Regel trifft auch nach über 100 Jahren Kalkstickstoff immer noch den Nagel auf den Kopf!

Auf den nachfolgenden Internetseiten finden Sie detaillierte Informationen zur Wirkungsweise sowie zur richtigen Anwendung von Kalkstickstoff.

 

Dr. Hans-Jürgen Klasse

Dr. Hans-Jürgen Klasse

Mit seiner Entdeckung vor mehr als 100 Jahren ist Kalkstickstoff der erste Mineraldünger, der es ermöglichte, den Luftstickstoff für die Pflanzenernährung zu nutzen. Und auch heute spielt der Mehrwirkungsdünger noch eine wichtige Rolle im Pflanzenbau. Denn Kalkstickstoff ist der einzige Dünger, welcher  das Nährelement Stickstoff in der sogenannten NCN-Bindungsform enthält. Dies trägt zum einen dazu bei, dass die Pflanzen über einen längeren Zeitraum bedarfsgerecht mit Stickstoff versorgt werden. Zum anderen erhöht die Kalkstickstoffdüngung die biologische Aktivität des Bodens. Bodenbürtige Krankheitserreger werden urch die stärkere natürliche Konkurrenz zurückgedrängt.

Als zweites Nährelement enthält Kalkstickstoff Calcium. Dieses ist zum großen Teil wasserlöslich und damit sofort pflanzenverfügbar. Während die anderen Stickstoffdünger mehr oder weniger stark bodenversauernd wirken, verbessert Kalkstickstoff  die Kalkbilanz des Bodens.,. Somit werden auf Kalkstickstoff gedüngten Flächen die Pflanzen auf ideale Weise mit Stickstoff versorgt, dem Boden wird wertvoller Kalk zur Strukturverbesserung zugeführt und gleichzeitig wird die Bodenhygiene verbessert.

Nach dem Ausstreuen setzt sich Kalkstickstoff unter dem Einfluss von Bodenfeuchtigkeit über mehrere Zwischenstufen in düngenden Kalk und pflanzenverfügbaren Ammonium-Stickstoff um. In der ersten Teilreaktion wird Kalkstickstoff zu Kalk und Cyanamid umgewandelt. Das Zwischenprodukt Cyanamid wird weiter über Harnstoff vollständig in pflanzenverfügbares Ammonium umgewandelt. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung entsteht bei der Umsetzung von Kalkstickstoff kein giftiges Cyanid-Gas, das aus dem Boden entweichen könnte, sondern Cyanamid, welches in der wässrigen Bodenlösung verbleibt und für die besondere Wirkungsweise des Kalkstickstoffs verantwortlich ist.

Der Abbau von Kalkstickstoff im Boden

Ein Teil des Cyanamids reagiert weiter zu Dicyandiamid (DCD). Dieses DCD hat nitrifikationshemmende Eigenschaften, d.h. es verzögert die durch bestimmte Bodenbakterien (Nitrosomonas und Nitrobacter) hervorgerufene Umsetzung des Ammoniumstickstoffs zu Nitrat.

 

Schema der Nitrifikation

Dicyandiamid hemmt ausschließlich die Aktivität der Nitrosomonas-Bakterien, und nicht die der Nitrobacter. So kann sich kein pflanzenschädigendes Nitrit im Boden anreichern. Generell lässt sich die Umsetzung von Kalkstickstoff im Boden in zwei Phasen untergliedern:
 

Reaktionsphase und Düngephase

Während der Reaktionsphase entfaltet Kalkstickstoff seine zahlreichen Zusatzwirkungen. Diese Phase hält, je nach Umsetzungsbedingungen, 8-14 Tage lang im Boden an. Die Umsetzungsgeschwindigkeit hängt von Bodenfeuchtigkeit, -temperatur, -aktivität, Humusgehalt und ausgebrachter Düngermenge ab.

Besonders hervorzuheben ist, dass nach der phytosanitären Sonderwirkung des Kalkstickstoffs keine schädlichen Rückstände im Boden bleiben. Das Cyanamid wird vollständig in Harnstoff umgeformt und dient damit der Stickstoffernährung der Pflanzen. Auch der Nitrifikationshemmstoff Dicyandiamid wird langsam zu Harnstoff abgebaut. Dies bedeutet, dass am Ende alles in Form von Stickstoff und Kalk als Nährstoff für die Pflanzen zur Verfügung steht und sich keine bodenfremden Abbauprodukte bilden.

Allgemeine Hinweise

Kalkstickstoff ist viel mehr als ein gewöhnlicher Stickstoffdünger. Seine spezielle Wirkungsweise erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Anwendung. Um seine Zusatzwirkungen voll nutzen zu können, ohne die Kulturpflanzen zu beeinträchtigen, sollten Sie folgende Hinweise beachten: 
 

Wartezeit:

Wird Kalkstickstoff vor der Saat bzw. vor dem Pflanzen der Kulturen ausgestreut, muss mit dem Säen oder Pflanzen so lange gewartet werden, bis der Düngerstickstoff im Boden in Form von Harnstoff bzw. Ammonium vorliegt. Eine Umsetzung findet nur unter feuchten Bedingungen statt. Flaches Einarbeiten in die Bodenkrume kann die Umsetzung beschleunigen.
Faustregel für die Wartezeit: 2 - 3 Tage pro 100 kg/ha
Das bedeutet z.B. bei 400 kg/ha PERLKA® ist eine Wartezeit von ca. 8 - 12 Tagen notwendig. Im Zweifelsfall einen Kressetest durchführen!

 

Kopfdüngung:

Bei bestimmten Kulturpflanzen ist auch eine Kopfdüngung möglich. Der Einsatzzeitpunkt hängt dabei vom Wachstums- und Entwicklungsstadium der Pflanzen ab und ist von Kultur zu Kultur unterschiedlich. Genauere Angaben finden Sie in den kulturspezifischen Anwendungsempfehlungen.

 

Generell:

Während einer Stresssituation für die Pflanzen (Trockenheit, Hitze, Frost etc.)  keinen Kalkstickstoff auf den Bestand ausbringen!. Für eine Kopfdüngung grundsätzlich PERLKA® verwenden. Bei der Anwendung sollten die Kulturpflanzen trocken, der Boden jedoch feucht sein, damit sich der Dünger umsetzen kann.

 

Ausbringung:

Gleichmäßiges Ausstreuen des Düngers ist die Voraussetzung für eine gute Pflanzenverträglichkeit und eine optimale Nutzung der positiven Nebenwirkungen. PERLKA® (=geperlter Kalkstickstoff) kann mit allen praxisüblichen Streugeräten ausgebracht werden. Je nach Düngerstreuer sind Arbeitsbreiten bis 32 Metern möglich. Die entsprechenden Einstellungen am Düngerstreuer erfragen sie bitte beim jeweiligen Hersteller. Verschiedene Firmen, wie z.B. Amazone, Rauch oder Bogballe bieten diese Information auch im Internet an. Gemahlener Kalkstickstoff kann mit allen Kastendüngerstreuern ausgebracht werden. Insbesondere bei Pendel- bzw. Schleuderstreuern ist aber die Anbringung eines Staubschutzes zu empfehlen.

 

Sicherheitsabstand:

Achten Sie darauf, dass benachbarte Kulturen, die sich in einem empfindlichen Entwicklungsstadium befinden, beim Ausstreuen von Kalkstickstoff nicht beeinträchtigt werden.

 

Wasserschutzgebiete:

Kalkstickstoff darf in Wasserschutzgebieten angewendet werden. Dabei sind natürlich die N-Menge dem Pflanzenbedarf anzupassen und bestehende Vorschriften zur N-Düngung zu beachten.

 

Vertragsanbau / Extensivierungsprogramme:

Auch bei einigen Anbauprogrammen, bei denen  teilweise oder ganz auf den chemischen Pflanzenschutz verzichtet werden muss, darf Kalkstickstoff eingesetzt werden, um neben der Düngewirkung seine phytosanitären Zusatzwirkungen zur Gesunderhaltung der Kulturen zu nutzen.

Die Aufwandmenge an Kalkstickstoff richtet sich, wie bei jedem N-Dünger, nach dem Stickstoffbedarf der Pflanzen und dem N-Vorrat im Boden.

 

Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise im Umgang mit Kalkstickstoff.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an einen unserer Berater.

Für nähere Informationen setzen Sie sich bitte mit einem unserer Ansprechpartner in Verbindung oder fordern Sie kostenloses Informationsmaterial an.

Kalkstickstoff ist in gut sortierten Baumärkten und Gartencentern erhältlich.

Sie können Kalkstickstoff aber auch online beziehen.

Unser Partner Dr. Maier-Consulting versendet Kalkstickstoff bequem zu Ihnen nach Hause.

Profitieren Sie vom Service unseres Partners und lassen Sie sich Kalkstickstoff preiswert und unkompliziert bis an Ihre Haustür liefern.

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